Citius, altius, fortius: schneller, höher, stärker – die Olympischen Spiele sind das bedeutendste Sportereignis in der Karriere eines Athleten. Alles Handeln und denken des Athleten sind auf die Teilnahme und das erfolgreiche Bestehen bei diesem Wettkampf fokussiert. Olympia ist das Ziel – der Olympiasieg der Traum.
Die Olympische Bewegung hat ihre Botschafter – die Nationalen Olympischen Komitees. Sie sind für die Pflege der Marke Olympia und die nationale Vorbereitung auf die jeweiligen Spiele verantwortlich.
Das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) ist eines von weltweit 205 Nationalen Olympischen Komitees und ist gemäß Reglement des Internationalen Olympischen Comités (IOC), der Olympischen Charter, eine unabhängige und selbständige Organisation in Österreich.
Die Aufgaben des Generalsekretariats im Überblick:
Planung, Vorbereitung und Organisation der Teilnahme eines österreichischen Olympia-Teams an Olympischen Sportveranstaltungen sowie Nominierung der österreichischen Olympia-Mannschaften
Das ÖOC beschickt seit 2009 pro Jahr zwei olympische Veranstaltungen mit Sportlerinnen und Sportler der österreichischen olympischen Fachverbände.
- 2009: EYOF-Winter in Slask Beskidy/Polen und EYOF-Sommer in Tampere/Finnland
- 2010: OWS in Vancouver/Kanada und YOG-Sommer in Singapur
- 2011: EYOF-Winter in Liberec/Tschechien und EYOF-Sommer in Trabzon/Türkei
- 2012: YOG-Winter in Innsbruck/Österreich und OS in London/Großbritannien
- 2013: EYOF-Winter in Brasov/Rumänien und EYOF-Sommer in Utrecht/Niederlande
Auswahl und Unterstützung von österreichischen Städten zur Bewerbung um die Austragung Olympischer Sportveranstaltungen
- Liechtenstein,Vorarlberg sind Host City der Europäischen Olympischen Jugendspiele (EYOF) 2015 Innsbruck ist Host-City für die "1st Winter Youth Olympic Games" 2012
Olympisches Marketing
- Schutz der Olympischen Embleme und Bezeichnungen
- Vergabe von Lizenzrechten
- Management des traditionellen Österreich-Hauses
- Erstellung von speziellen Sponsoring- und Marketing-Konzepten
Verbreitung des olympischen Gedankengutes in Österreich in Übereinstimmung mit der Olympischen Charter
- Mediengerechte Aufarbeitung und Dokumentation des Geschehens im ÖOC sowie Entwicklung von längerfristig wirkenden Werbe- und Informationsmaterial (Internet, Jahresberichte, Olympia Report, Newsletter, digitales Olympia-Museum, Schulbroschüre)
- Gemeinsame Tagungen mit der Österreichischen Olympischen Akademie (ÖOA)
- "Olympic Day": gemeinsame Aktion mit den österreichischen Olympiazentren
Kooperation mit nationalen und internationalen Sport-Organisationen zur Weiterentwicklung des Olympischen Sports
- Ständiger Wissenstransfer mit der Vereinigung Europäischer Olympischer Komitees (EOC), dem Internationalen Olympischen Comité (IOC) sowie ANOC (Vereinigung aller NOCs) und den jeweiligen Organisationskomitees der olympischen Veranstaltungen
- Ständige Zusammenarbeit mit den österreichischen Spitzensporteinrichtungen zur Optimierung einer erfolgreichen Teilnahme von Athletinnen und Athleten bei olympischen Sportveranstaltungen
- Verleihung des Qualitätssiegels "Olympiazentrum" an qualitativ besonders hochwertigen Sportzentren im Sinne einer langfristigen strukturellen Spitzensportentwicklung in Österreich. Ziel ist die Verbesserung und Koordination der medizinischen und sportwissenschaftlichen Betreuung von Spitzenathleten in den Olympiaden und zur Schaffung eines mehrfach qualifizierten Personalpools für die Beschickung von olympischen Veranstaltungen.
- Im Bereich der österreichweiten Anti-Doping-Maßnahmen setzt das ÖOC auf eine intensive Zusammenarbeit mit der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) sowie zahlreicher gezielten Impulse im unmittelbaren Vorlauf der jeweiligen Spiele.
Zur Erfüllung dieser dem Österreichischen Olympischen Comité speziell auferlegten Aufgabenbereiche ist ein hauptamtliches Generalsekretariat unter der Leitung des Generalsekretärs eingerichtet.