Mitten im Olympia-Park im Stadtteil Stratford liegt das Olympische Dorf - das größte Einzel-Bauprojekt der Olympischen Spiele in London. Für einen Großteil aller Athleten und Betreuer die im Haupt-Dorf untergebracht werden, befinden sich die Wettkampf- und Trainingsstätten in unmittelbarer Nähe. Bis ins Zentrum Londons benötigt man mit dem Zug gerade einmal 7 Minuten. Nach den Spielen wird das Olympische Dorf zu knapp 3.000 (Sozial- ) Wohnungen umfunktioniert. Paul Deighton, Geschäftsführer des Organisationskomitees: „Nachhaltigkeit stand bei allen unseren Planungen immer an erster Stelle. Das galt ganz besonders fürs Olympische Dorf und Stratford. Wir wollen, dass die Anrainer auch von den Spielen profitieren.“ Als angenehmen Nebeneffekt erhofft sich die Stadt, dass sich das ehemalige „Armenviertel“ zu einem modernen, angesagten Bezirk entwickelt. Nach den Spielen wird es in diesem Gebiet (abgesehen von neuen Wohnungen) auch unzählige neue Büroflächen, Schulen, Bahnhöfe und Grünanlagen für die Londoner geben.
Athleten und Offizielle aus den Sportarten Rudern und Kanu Sprint werden im „Olympic Rowing and Canoe Sprint Village“ in Royal Holloway, Universität von London und Egham, westlich des Flughafens London Heathrow untergebracht. Das Olympische Dorf für alle Segler befindet sich rund drei Autostunden süd-westlich von London in Weymouth und Portland, in unmittelbarer Nähe des Hafens.