Spitzenathleten benötigen zur verbesserten Vorbereitung auf Olympische Spiele sowie auf Welt- und Europameisterschaften eine professionelle, den höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werdende, sportmedizinische und sportwissenschaftliche Betreuung.
Überregionale Sportzentren mit umfassender Sportinfrastruktur in Verbindung mit sportmedizinischen Untersuchungs-, Betreuungs- und Vermittlungsstellen bieten in diesem Zusammenhang beste Voraussetzungen.
Dem Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) ist die enge Kooperation mit derart qualitativ hochwertigen Sportzentren wichtig und verleiht ausgewählten Partnern, die sich mit dem ÖOC hinsichtlich Einhaltung von definierten Geräte- und Teststandards, Datenvernetzung sowie Weiterentwicklung vertraglich binden, das Prädikat Olympiazentrum.
Im Mittelpunkt eines derart ausgezeichneten Sportzentrums stehen der Athlet und sein Trainer, die neben genormten und gepflegten Trainings- und Wettkampfstätten (inklusive Raum für Kraft-Fitnesstraining) vor Ort auch alle Diagnose- und Betreuungsmöglichkeiten erhalten.
Angewandte wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die professionelle Beurteilung wissenschaftlich erhobener, leistungsrelevanter Kenndaten verbunden mit der praktischen Erfahrung höchst qualifizierter Sportwissenschaftler und Trainer sollen Nachwuchs- und Spitzenathleten zu internationalen Spitzenleistungen verhelfen. Olympiazentren bieten daher nicht nur erstklassigen Support, sondern üben gleichzeitig durch die regelmäßig wiederkehrende, vergleichende Diagnostik eine nicht minder bedeutende Controllingfunktion aus.
Das Kernstück eines Olympiazentrums ist die sportwissenschaftliche Einheit zur komplexen Athletenanamnese mit den Teilbereichen Sportmedizin (Erhebung Gesundheitsstatus), Leistungsdiagnostik (äußere Belastung – innere Beanspruchung), Trainingssteuerung und –beratung (Super-Trainerbetreuer), Ernährungsberatung, sportpsychologische Testung und Physiotherapie.
Zur Ergänzung der umfassenden Athletenbetreuung sind allfällig notwendige Kooperationen insbesondere mit Universitäten beziehungsweise wissenschaftlichen Forschungszentren ebenso wie mit Laboren und Kliniken einzugehen.
Mit dem Siegel Olympiazentren ausgezeichnete Sportzentren sind Anti-Doping Sicherheitszonen. Mitarbeiter sind in der Materie Anti-Doping geschult und bekennen sich uneingeschränkt zum fairen Spitzensport – Doping wird in jeder Form strikt abgelehnt! |